Es ist großartig! Seit 1. Februar werden eFRIENDS untereinander nicht nur durch ĂŒberschĂŒssige Sonnenenergie versorgt, sondern auch durch das wunderschöne Kleinwasserkraftwerk „RiedmĂŒhle“ (Facebook, Webseite) in Karlstein im Waldviertel.

Eingebettet zwischen dem Energiemuseum und Gasthof RiedmĂŒhle werkelt die Kaplan-Turbine mit bis zu 66kW Leistung und erzeugt ĂŒber 300.000 kWh reinen Ökostrom regional und spart damit rund 230 Tonnen CO2!

 

Geschichtliches zur RiedmĂŒhle

Die RiedmĂŒhle existiert seit dem 14. Jahrhundert und seit 1556 sind auch die Besitzer durch Urkunden belegt.
Die Familie Bentz betreibt schon seit mehreren Jahrzehnten den Standort, jedoch stehen im Jahr 2010 folgenschwere Entscheidungen an: mittelfristige Stillegung des Betriebes oder schrittweise Sanierung?

Die Entscheidung fÀllt auf Sanierung und die bestehende Turbine mit Baujahr 1911 wird fast genau 100 Jahre spÀter im Jahr 2010 stillgelegt und durch eine moderne Kaplanturbine ersetzt. Dadurch steigt auch das Regelarbeitsvermögen von 130.000 kWh auf ca 320.000 kWh.

Zur modernen Kleinwasserkraftanlage gehört nicht nur eine Integration ins das Landschaftsbild, wie es bei dieser historischen Anlage schon der Fall war, sondern auch eine moderne Fischwanderhilfe . Naturschutz und Umwelt sind das höchste Anliegen der Familie Bentz.
Nicht verwunderlich, das die Anlage nicht nur eine Fischaufstiegshilfe nach neuesten Erkenntnissen bekommen hat. FĂŒr viele verwunderlich ist aber, das es auch eine Fischabstiegshilfe gibt. Diese ist als erste österreichweite Pilotanlage freiwillig errichtet worden und wurde die letzten Jahre mit zwei anderen Standorten in Österreich in einer BOKU Studie begleitet, erforscht und dokumentiert. Die Ergebnisse sind sensationell und werden noch 2019 veröffentlicht. Die Vorabergebnisse wurden Ende JĂ€nner 2019 bereits im BMNT Bundesministerium fĂŒr Nachhaltigkeit und Tourismus den Fachleuten, Behördenvertretern und Teilnehmern prĂ€sentiert.

Gemeinsam in die Energiezukunft – mit eFriends Energy

Durch einen Zufall kam in die Gastwirtschaft der RiedmĂŒhle ein mit den eFriends gut vertrauter Besucher und erzĂ€hlte vom innovativen Nappersdorfer Unternehmen „eFriends“.

Kurze Zeit spĂ€ter, gab es ein erstes Kennenlernen und Treffen in den RĂ€umlichkeiten des Gasthauses RiedmĂŒhle. Unternehmerischer Mut und der Blick in die Zukunft waren die Grundlagen fĂŒr die weiteren Überlegungen. Einerseits ergĂ€nzt Kleinwasserkraft die schon situierte Photovoltaik gut, andererseits benötigt auch die Familie Bentz einen gesicherten Absatz, da Kleinwasserkraftwerke zu revitalisieren viel Fremdkapital benötigt, und eine Investition fĂŒr Generationen darstellt.

Wir sind aber ĂŒberzeugt, die richtigen Partner gefunden zu haben. Gemeinsam können wir die Energiewende mitgestalten.

Interessant auch ein Blick in die Vergangenheit:

Schon einmal hat die RiedmĂŒhle eine Pionierrolle ĂŒbernommen. Vor beinahe hundert Jahren, war es das Riedwerk, welches ĂŒber sogenannten Lichtgenossenschaften die umliegenden Ortschaften mit Strom versorgte – damals waren es 200 Haushalte. Damals ĂŒber private Stromleitungen. Im Jahr 2019 ĂŒber die eFriends EnergyLines.

Innerhalb der ersten 10 Tage haben sich bereits 30 eFRIENDS mit dem Kleinwasserkraftwerk verbunden und sorgen bereits fĂŒr eine direkte Auslastung zwischen 40% und 75% (je nach Tageszeit). Manchmal fordern die eFRIENDS schon mehr Strom ein, als das Kraftwerk produziert – dann liefert natĂŒrlich eFriends Energy die restliche notwendige Energie – selbstverstĂ€ndlich ebenso reinen Ökostrom.

Wie finde ich die RiedmĂŒhle?

Die RiedmĂŒhle ist mitten im schönen Waldviertel gelegen. In der eFRIENDS-App findest du sie zwischen Waidhofen/Thaya und Drosendorf!

Hier noch ein persönlicher Wunsch der Betreiberfamilie Bentz und des Vereins „Freunde des Thayatales“:

So verbleibt der gemeinsame Wunsch, das die moderne Kleinwasserkraftanlage den weiteren Aufbau der eFriends unterstĂŒtzt und umgekehrt die Erhaltung der Kleinwasserkraftanlage fĂŒr die Zukunft durch Direktvermarktung von Strom gesichert bleibt.

Wir hoffen, möglichst viele unserer zukĂŒnftigen Freunde persönlich kennenzulernen. Der Blick hinter die Kulissen lohnt sich, im angeschlossenen Gasthaus gibt es Kaffee und Möglichkeit zu plaudern – und natĂŒrlich lohnt auch das Museum besucht zu werden.

Innerhalb der ersten 10 Tage haben sich bereits 30 eFRIENDS mit dem Kleinwasserkraftwerk verbunden und sorgen bereits fĂŒr eine direkte Auslastung zwischen 40% und 75% (je nach Tageszeit). Manchmal fordern die eFRIENDS schon mehr Strom ein, als das Kraftwerk produziert – dann liefert natĂŒrlich eFriends Energy die restliche notwendige Energie – selbstverstĂ€ndlich ebenso reinen Ökostrom.

 

Handelsalgorithmus – jetzt auch „wasserdicht“

In den ersten Tagen bekamen wir einige RĂŒckmeldungen unserer Kunden, dass die „eFRIENDS Watch“ ein wenig zur Discokugel wurde 💃đŸ•ș. Sie ist sehr oft von „viel blau“ zu „viel gelb“ umgesprungen. Dieses Problem sollte seit 11. Februar abends behoben sein. Der Hintergrund war technischer Natur. Einzelne Datenpakete kamen zeitlich auf die Leitung und gingen verloren. Wir schicken die PĂ€ckchen nun verzögert auf die Reise – und schwups – jetzt kommt alles an, wie geplant.

Wenn es dennoch mal hin- und herspringen sollte ist das ganz normal. Um Datentraffic zu sparen, schicken wir Daten immer nur einmalig auf den Weg. Das verwendete Protokoll ist sehr schlank und bestĂ€tigt nicht rĂŒck. Und im Internet kann sich so ein Paket leicht mal „verfahren“ und verschwindet.

Wir arbeiten aber trotzdem mit Hochdruck daran, dass so viele Pakete wie möglich ankommen. ZusĂ€tzlich werden wir auch das „Springen“ der Watch Anzeige noch ein wenig „glĂ€tten“, das heißt, wenn einmal fĂŒr ein paar Sekunden ein Datenpaket fehlt, wird die Watch deshalb nicht sofort von gelb nach blau wechseln, sondern noch ein paar Sekunden abwarten, ob nicht doch noch ein Paket kommt.

Auf diesem Bild sieht man, dass bis ca. zur Mitte des Tages nur wenig Energie bezogen werden konnte. Nach Verbesserung der Datentransferalgorithmen kann plötzlich wesentlich mehr Energie bezogen werden, sodass deutlich ĂŒber 70% des gesamten Energiebedarfs direkt von der MĂŒhle gedeckt weden konnte.